Korrelationsmatrix
In der Statistik ist die Korrelationsmatrix eine symmetrische und positiv semidefinite Matrix, die die Korrelation zwischen den jeweiligen Regressoren erfasst. Die Korrelationsmatrix ist mit der Varianz-Kovarianz-Matrix verwandt.
Definition
Die Korrelationsmatrix als Matrix
aller paarweisen Korrelationskoeffizienten
der Elemente eines Zufallsvektors
enthält Informationen über die Korrelationen
zwischen seinen Komponenten:
mit den (Produkt-Moment)-Korrelationskoeffizienten:
und der Varianz-Kovarianzmatrix .
Eigenschaften
- Sind alle Komponenten des Zufallsvektors
linear unabhängig, so ist
positiv definit.
- Auf der Hauptdiagonale wird die Korrelation der Größen mit sich selbst berechnet. Da der Zusammenhang der Größen strikt linear ist, ist die Korrelation auf der Hauptdiagonalen immer 1.
Schätzung
Eine Schätzung der Korrelationsmatrix erhält man durch die Verwendung der empirischen
Korrelationskoeffizienten
.
Siehe auch
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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 14.01. 2018