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Juxtaglomerulärer Apparat

Schema eines Nierenkörperchens und ihm anliegender Strukturen. A: Nierenkörperchen, B: Hauptstück, C: Mittelstück, D: Juxtaglomerulärer Apparat. 5a. intraglomeruläre Mesangiumzellen, 5b extraglomeruläre Mesangiumzellen, 6. juxtaglomeruläre Zellen (Polkissen), 7. Macula densa

Der juxtaglomeruläre Apparat (von lat. juxta: ‚nahe bei‘ und Glomerulum) ist im Nephron, der Funktionseinheit der Niere, die Kontaktstelle zwischen versorgendem Blutgefäß (Vas afferens) und dem distalen Tubulus. Hier wird unter anderem das zur Steuerung des Elektrolyt- und Wasserhaushalts und des Blutdrucks wichtige Enzym Renin gebildet, das dann über das Blutgefäßsystem zur Leber transportiert wird (→ Renin-Angiotensin-Aldosteron-System / RAAS).

Aufbau

Der juxtaglomeruläre Apparat ist aus drei Teilen aufgebaut:

Die Polkissen bilden das gefäßaktive Enzym Renin das im RAAS eine wichtige Rolle spielt.

Erkrankungen

Bei einem Tumor (Reninom), z. B. Hämangioperizytom, Nephroblastom, kann es zu einer vermehrten Produktion von Renin (Hyperreninismus) kommen.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Extern Pschyrembel online

Weblinks

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Basierend auf einem Artikel in: Extern Wikipedia.de
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Datum der letzten Änderung: Jena, den: 30.08. 2026